Berlin Paris

Ein literarisch-kulturhistorischer Abend mit kulinarischen Genüssen

Berlin
Max. 40 Teilnehmer
4:00 stunden
Preis pro Person ab
280 € inkl. MwSt.

Inklusive:
Lesung und gehobener Dinner

Geistreiches und Köstliches

Ute Cohen ist eine exzellente Autorin und zugleich eine virtuose Unterhalterin. Mit Esprit, Wissen und feinem Humor versteht sie es, einen Abend ebenso bereichernd wie amüsant zu gestalten.

Der Abend

Während den Gästen ein erlesenes Fünf-Gänge-Menü serviert wird, präsentiert die Schriftstellerin Ute Cohen zu jedem Gang ein Kapitel aus ihrem Buch „Geschmack der Freiheit“.

Nach dem letzten Gang nimmt Cohen die Gäste mit auf eine literarisch-kulturhistorische Reise zwischen ihren beiden Heimatstädten Berlin und Paris: Was macht diese Metropolen aus? Was verbindet sie – und worin unterscheiden sie sich?

Fünf Kapitel – fünf kulinarische Perspektiven

• Die Entstehung der modernen Restaurantkultur

• „Freiheit auf dem Silbertablett“ – die Demokratisierung des Genusses im Umfeld der Französischen Revolution

• Restaurants als soziale und intellektuelle Hotspots

• Kulinarik und Erotik – Kulinarik und gesellschaftliche Utopien

• „Die Worte auf der Zunge zergehen lassen“ – über Sprache, Genuss und sinnliche Wahrnehmung

Historischer Kontext

Die Freiheit geht durch den Magen.

Mit der Erfindung des Restaurants wandelte sich das Kochen vom bloßen Sattmachen zur Kunst. Ausgerechnet im Umfeld der Französischen Revolution begannen experimentierfreudige Köche und Gastgeber, um die Gunst hungriger Gäste zu wetteifern und sich mit immer raffinierteren Kreationen zu übertreffen.

Vor dem Sturm auf die Bastille gab es in Paris nur wenige Dutzend Restaurants. Zwanzig Jahre später waren es bereits Tausende. Revolutionsflüchtlinge brachten diese neue kulinarische Kultur schließlich auch nach Deutschland und erweiterten dort den gastronomischen Horizont.

Das „Schick-Essen-Gehen“ entstand mit dem Aufstieg des Bürgertums und wurde zum Ausdruck einer neuen Lebens- und Genusskultur. Restaurants entwickelten sich zu Orten gesellschaftlicher Begegnung, intellektuellen Austauschs und sinnlicher Erfahrung.

Bis heute ist das gemeinsame Essen außer Haus aus unserem Leben nicht wegzudenken. Die Restaurantkultur hat immer neue Formen der Zubereitung und der sinnlichen Wahrnehmung hervorgebracht – von der opulenten Küche des 18. Jahrhunderts bis hin zur modernen Molekularküche.

Fine Dining im eleganten Ambiente

Das Restaurant 1811 in Berlin-Charlottenburg besticht durch seine gehobene deutsch-französische Küche und die historischen Holzverkleidungen aus den 1920er-Jahren, die dem Raum eine warme und stilvolle Atmosphäre verleihen.

Der Name 1811 erinnert an das Gründungsjahr der Lutter-&-Wegner-Sektkellerei. Während der Teilung Berlins befand sich in den Räumlichkeiten des heutigen Restaurants der Westberliner Ableger des ursprünglich in Berlin-Mitte ansässigen Traditionsrestaurants Lutter & Wegner.

Die Autorin

Ute Cohen lebt als Schriftstellerin in Berlin und Paris. Ihre Bücher und Essays erscheinen in renommierten Verlagen und Medien.

In ihrem Buch „Geschmack der Freiheit“ zeichnet Cohen nach, wie gesellschaftliche Veränderungen ihren Weg „an den Herd“ finden und unsere Ess- und Genusskultur prägen. Mit literarischem Gespür verbindet sie Kulturgeschichte, Gesellschaft und Kulinarik zu einer ebenso kenntnisreichen wie sinnlichen Erzählung.


Treffpunkt und Stationen
  1. 1
    Restaurant 1811

    Schlüterstraße 55 D-10629 Berlin

Dauer

4:00 stunden

Geeignet für
Ab 14

Ab 14

Dr. Ute Cohen

Dr. Ute Cohen ist Essayistin, Journalistin und Moderatorin. Sie gestaltet sorgfältig kuratierte Abende voller Dialog, Reflexion und exklusiver Einblicke – informativ, inspirierend und unvergesslich.

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Oktober 2026