Exklusiver Atelierbesuch und kulturhistorische Tour im Berliner Osten

Eine bereichernde Begegnung + faszinierende kulturelle Reise mit einer renommierten Künstlerin

Berlin
Max. 6 Teilnehmer
3:30 stunden
Preis pro Person ab
140 € inkl. MwSt.

Inklusive:
Atelierbesuch und Kulturtour im Berliner Osten (Hohenschönhausen / Lichtenberg)

Entdecken Sie das Wirken und die Werke einer bekannten Künstlerin und tauchen Sie mit ihr in die Kulturgeschichte Berlins ein

Die Bildhauerin Miriam Lenk empfängt Sie zu einem exklusiven Besuch in ihrem Atelier und gewährt Ihnen persönliche Einblicke in ihren künstlerischen Schaffensprozess.

Gemeinsam erkunden Sie das faszinierende Umfeld ihres Ateliers. Der kulturhistorische Spaziergang führt durch ein Viertel, in dem sich die Geschichte Berlins auf besondere Weise widerspiegelt - von der Gründerzeit über die klassische Moderne bis hin zur DDR-Vergangenheit.

Beim Lunch am malerischen Orankesee lernen Sie Ihre Gastgeberin näher kennen.

Auftakt: ID Studios - Treffen an der Pförtnerloge

Das Atelier von Miriam Lenk befindet sich in einem Gebäude aus DDR-Zeiten, in dem einst Spionagetechnik für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR - STASI - entwickelt wurde.

Miriam Lenk begrüßt Sie an der original erhaltenen Pförtnerloge und führt Sie durch das Haus und seine spezielle Geschichte.

Heute wird das Haus nebst dem Nachbarbau als ID Studios genutzt. Internationale Künstler, Designer, Fotografen und Architekten arbeiten hier in über 270 Ateliers auf 24.000 Quadratmetern. Damit zählt der Komplex zu den größten Atelierstandorten Berlins.

Gleich gegenüber liegt das ehemalige Stasi-Untersuchungsgefängnis, heute die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.

Atelierbesuch bei Miriam Lenk

Im Atelier, mit Blick auf das ehemalige Stasi-Gefängnis, entsteht ein faszinierender Kontrast zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Die barocke und opulente Bildsprache von Miriam Lenk steht in spannungsvollem Gegensatz zur nüchternen Architektur und der tragischen Geschichte des Ortes.

Sie erhalten Einblicke in Lenks künstlerischen Schaffensprozess und ihren Alltag als bildende Künstlerin im heutigen Berlin. Im Zentrum ihres Werks steht ein weiblicher Archetyp: groß, prächtig, raumgreifend und selbstbewusst. Ihre Skulpturen und Gemälde thematisieren Lebensfreude, Sinnlichkeit und weibliche Erotik als Ausdruck von Selbstermächtigung.

Neben ihrer Arbeit als Bildhauerin widmet sich Miriam Lenk auch intensiv der Malerei und erforscht dabei die spannungsreiche Verbindung zwischen Skulptur und Malerei.

Villa Heike - Architektur und wechselvolle Geschichte

Dem Atelierbesuch folgt die Erkundung des umliegenden Viertels, mit der Villa Heike als erster Station - ein Ort, an dem sich Geschichte und zeitgenössische Kunst begegnen.

1910 für den Maschinenbaufabrikanten Richard Heike erbaut, diente die Villa nach dem Zweiten Weltkrieg der Roten Armee und sowjetischen Sicherheitsorganen als Sitz, unter anderem mit Gefängniszellen im Souterrain. Später richtete das Ministerium für Staatssicherheit hier ein Geheimarchiv für NS-Akten ein.

Ab 2015 wurde der denkmalgeschützte Bau unter der Leitung des Architekten Christof Schubert saniert. Dabei galt es, die Spuren seiner wechselvollen Geschichte sichtbar zu machen.

Heute ist die Villa Heike ein lebendiger Ort für zeitgenössische Kunst mit Werkstätten, Büros und Ausstellungsflächen.

Landhaus Lemke - Ludwig Mies van der Rohe

Der Spaziergang rund um den Orankesee führt zum Landhaus Lemke, dem letzten von Ludwig Mies van der Rohe in Deutschland entworfenen Wohnhaus, bevor er 1938 in die USA emigrierte.

Es entstand 1933 im Auftrag des Industriellenehepaars Lemke und gilt als bedeutendes Beispiel des Neuen Bauens. Die klare Formensprache und die Verbindung von Architektur und Landschaft machen das Haus zu einem markanten Ausdruck der klassischen Moderne.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Haus zunächst von der Roten Armee und später von DDR-Institutionen genutzt. Durch bürgerschaftliches Engagement ging es 1990 in kommunale Trägerschaft über und wurde für die Öffentlichkeit zugänglich. Anfang der 2000er erfolgte eine denkmalgerechte Sanierung auf Grundlage der ursprünglichen Architekturpläne.

Heute präsentiert das Landhaus Lemke wechselnde Ausstellungen und lädt dazu ein, Architektur und Kunst an einem architekturhistorisch wichtigen Ort zu erleben.

Ausklang am Orankesee - Lunch und persönlicher Austausch

Zum Ausklang ihrer Kunst- und Kulturtour führt Miriam Lenk Sie an den malerischen Orankesee. Im Restaurant Orankesee-Terrassen, mit seinem herrlichen Blick auf das Wasser, klingt der gemeinsame Tag entspannt aus.

Bei einem Lunch oder einem Getränk haben Sie Gelegenheit, Ihre Gastgeberin näher kennenzulernen, Fragen zu stellen und den Dialog über Kunst, Berlin und die Eindrücke des Tages fortzusetzen.

Optionales Programm

Im Nachgang empfiehlt sich ein individueller Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.

Das ehemalige zentrale Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit der DDR macht die Mechanismen politischer Repression in der DDR auf eindringliche Weise erfahrbar und bildet eine bewegende Ergänzung zum vorangegangenen Programm.

Treffpunkt und Stationen
  1. 1
    Treffpunkt ID Studios
    Pförtnerloge

    Genslerstraße 13 D-13055 Berlin

Dauer

3:30 stunden

Miriam Lenk

Die Bildhauerin und Malerin Miriam Lenk setzt mit ihren monumentalen Skulpturen und expressiven Arbeiten eindrucksvolle Akzente in der zeitgenössischen Kunst.

Termine und Buchen

Nächste Termine

September 2026

Oktober 2026